Über mich

Leben im Wandel

Mit über 50 habe ich schon etliche Seiten meiner Lebensgeschichte geschrieben. Berufseinstieg, Neuanfänge in der Partnerschaft, Kinder, die kamen und gingen, Burnout, Berufswechsel, Wechseljahre und jede Menge Herausforderungen dazwischen. Manche Kapitel waren leicht und voller Freude, andere grenzwertig schwer. Erst im Rückblick ist mir wirklich bewusst geworden: Einen neuen Abschnitt zu beginnen ist immer anspruchsvoll – und oft hängst du viel zu lange zwischen zwei Kapiteln fest. Das Alte ist zu Ende, aber das Neue will noch nicht beginnen. Dann ist es sinnvoll, sich Hilfe zu holen.

 

Meine Story

Die ersten Kapitel meines Lebens handeln von Pokalen und Titeln im Triathlon, zwei Kindern und einem Berufsweg, der geradlinig und sicher nach oben führt. Mein Selbstwert hing damals an Auszeichnungen – sportlich wie beruflich. Stolz habe ich jede Rolle gespielt: Sportlerin, Mutter, Karrierefrau – alles gleichzeitig. Später löste das Romanschreiben den Sport ab. Immer wieder testete ich meine Grenzen. Doch auf die Übergänge zwischen den Abschnitten achtete ich kaum. Stattdessen fragte ich schnell: „Was kann ich als Nächstes schaffen?“ Ich jonglierte Erfolge und Schuldgefühle zugleich und fühlte mich zerrissen: Immer zu wenig Zeit für die Arbeit, für den Sport, für die Familie – obwohl ich doch alles geben wollte. Überall. Immer. Perfekt in jeder Rolle.

Bis mein Körper die Notbremse zog. Mir meine Grenze klar aufzeigte. Ich fühlte mich leer und stumpf.

Heute betrachte ich diesen Tiefpunkt als wertvolles Geschenk. Er zwang mich innezuhalten und die Geschichte, die ich mir über mich erzählte, zu hinterfragen: Wer bin ich, jenseits von Medaillen, Erfolgen und Rollenerwartungen? Wer bin ich ohne die Rollen „Mutter“, „Lehrerin“, „Triathletin“ oder „Schriftstellerin“? Nach und nach konnte ich das Kapitel „Mein perfektes Leben“ zuschlagen und den Übergang bewusst gestalten. Ein neuer Abschnitt begann – mit mehr Achtsamkeit und innerer Freiheit. Ich lernte: Übergänge im Leben sind entscheidend für die Entwicklung der Persönlichkeit. Altes liebevoll verabschieden, Trauer zulassen, Unsicherheiten anerkennen, das Neue behutsam entdecken. So ist inneres Wachstum und Befreiung möglich.

Die wichtigste Erkenntnis meiner Geschichte: Mich selbst verstehen zu wollen, ist kein Egoismus und Hilfe anzunehmen keine Schwäche – im Gegenteil. Es ist die Basis für bewusstes Leben und echtes Mitgefühl. Für mich. Und für die anderen.

 

Meine wichtigsten Übergänge im Beruf

Ausbildung

  • Studium: Germanistik, Biologie, Psychologie, Universität Hannover
  • Redakteurin, Schroedel Verlag
  • Lehrerin, IGS und Gymnasium
  • Ausbilderin für Lehrkräfte, Studienseminar Hannover II
  • Systemische Coachin und kreative Prozessbegleiterin, ICA Berlin

Qualifikation

Erfahrung

Ich habe mehr als 15 Jahre Erfahrung in Beratung und Coaching. Besonders wichtig für meine Arbeit als Expertin für Übergänge ist: Viele Veränderungen habe ich selbst erlebt. Du darfst auf wahrhaftes Mitgefühl vertrauen.

Werte und Philosophie

Ich bin überzeugt: Jeder Mensch ist ein Schöpfer. Wir erschaffen unsere Erfahrung der Wirklichkeit selbst und gestalten die Welt, die wir wahrnehmen. Echte Veränderung entsteht durch eigenverantwortliches Handeln. Ich erlebe täglich, wie Menschen in ihre Energie kommen und sich frei entfalten, wenn sie erkennen, wie kreativ und selbstwirksam sie sind. Wenn sie erkennen: Ich bin Autor:in meiner eigenen Geschichte. Ich entscheide, wie ich die Welt sehe und in ihr agiere. Egal ob im Beruf oder im Privaten – der Schlüssel liegt in der bewussten Übernahme von Verantwortung und darin, klare Entscheidungen zu treffen.

Ich liefere dir kein fertiges Skript für dein Leben. Aber ich helfe dir, eigene Ideen und Lösungen zu entwickeln. Mit Freude, Fantasie und Neugier auf das Ungewöhnliche. Mit kreativen Methoden begleite ich dich auf der Suche nach individuellen Lösungen, die oft noch im Unbewussten schlummern. Ich bin gespannt, diesen Weg ein Stück mit dir zu gehen.

„Wenn die Geschichte deines Lebens geschrieben wird, achte darauf,
dass du selbst den Stift in der Hand hältst!“